Dein eigenes ProduktEs klingt schon einleuchtend, dass man mit einem eigenen Produkt sehr gutes Geld verdienen kann. Man braucht keine Lizenzen zu bezahlen, man erhält den kompletten Verkaufserlös und nicht nur eine prozentuale oder feste Provision, zudem hat man alle Rechte an dem Produkt.

Das eigene Produkt gibt dir die Möglichkeit, Affiliate zu finden, welche dein Produkt für eine Provision für dich verkaufen! Du siehst, es lohnt sich, ein eigenes Produkt zu kreieren.

Um dir grundsätzlich aufzuzeigen, wie man ein eigenes Produkt erstellt und erarbeitet, werde ich heute zeigen, wie du ein Produkt erstellst, welches du kostenlos an die Interessenten deiner Nische weitergeben kannst. Mit so einem Produkt kannst du dir einen Namen in der Nische machen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dieses Produkt zu verschenken, wenn du Menschen für deinen Newsletter begeistern willst. Meist ist das sogar wertvoller, als wenn du es für einen Preis xy verkaufst.

.
Allerdings hört sich das im ersten Moment alles andere als leicht an, oder?

Gerade wenn du am Anfang deiner Internet-Marketing-Karriere stehst, kann man meinen, dass es schwer ist, ein eigenes Produkt zu erstellen.

Aber vertraue mir, es ist gar nicht so kompliziert. Wenn du schreiben und lesen kannst, kannst du auch ein Produkt erstellen! Mehr bedarf es eigentlich nicht.

Mach dir auch nicht zu viele Gedanken darüber, wenn du noch gar keinen großen Namen in deiner Nische hast. Um in dieser Industrie ein Produkt mit Wert zu erstellen, brauchst du nämlich keinen großen Namen.

Alles, was du tun musst, ist deiner Zielgruppe die Informationen zu geben, welche diese benötigen, um ein Problem zu lösen. Das ist es auch schon! Ich weiß, das hört sich eigentlich zu schlicht und zu einfach an, aber das ist das ganze Geheimnis. Genau wie beim Verkauf geht es darum, einen Bedarf zu decken, ein Problem zu lösen.

Wenn dein Produkt die Ergebnisse liefert, welche du deinen Usern versprichst, dann ist es ein gutes Produkt! Bevor du nun ein Produkt erstellst, solltest du dir klar sein, welche Art von Produkt es sein soll. Wenn deine Nische „Gewicht verlieren“ ist, dann biete zum Beispiel einen guten Diätplan mit einfachen Kochrezepten an.

Handelt es sich bei deiner Nische um die Dating- und Flirtnische, dann produzier ein Produkt, welches zeigt, wie man ohne Ängste andere Menschen anspricht.

Erkennst du das Muster? Das Lösen eines Problems der jeweiligen Nische steht im Vordergrund.

Okay, wenn du nun weißt, worum es bei deinem Produkt geht, wird es Zeit zu recherchieren. Am besten gehst du die Sache so an, als wäre es dein Problem, welches du lösen willst. Such im Internet nach allen möglichen Informationen und Lösungsansätze zu „deinem“ Problem.

Informationsquellen gibt es reichlich:

  • Webseiten von Fachmagazinen (Printmedien)
  • Artikelverzeichnisse wie etwa:
    http://www.fachwissen-katalog.de
  • Fachforen und Fachblogs
  • Und natürlich die Google-Suche

Such nach mindestens 5 guten Informationsquellen und studiere diese. Mache dir ausführliche Notizen. Während du lernst, werden dir auch selber Ideen einfallen, welche du für zukünftige Produkte verwenden kannst. Schreib dir diese Ideen auf jeden Fall auf. Am besten legst du ein spezielles „Ideenheft“ an, sonst vergisst du sie wieder.

Eventuell denkst du jetzt, warum sollten andere Leute dein Produkt haben wollen, wenn eigentlich alles kostenlos im Netz zu haben ist. Der Grund ist einfach: Der Mensch tendiert zur Faulheit. Ja, das ist der Grund, Menschen sind zu faul, um sich die Infos selber aus dem Netz zu holen.

Und das ist gut für uns. Menschen möchten nicht lange suchen, sie möchten die Lösung ihres Problems schnell und einfach haben. Und genau das bietest du ihnen. Du sammelst alle relevanten, nützlichen und wichtigen Informationen für sie und erstellst ihnen eine Schritt-für-Schritt Anleitung.

Es gibt 3 Arten, wie du nun diese Informationen „verpackst“.

  • Report / E-Book
  • Audio-Datei
  • Video

Schauen wir uns nun die einzelnen Arten mal genauer an. Wenn du dein erstes Produkt erstellst, dann wähle die Art, welche für dich am einfachsten ist. Wenn du lieber schreibst, dann erstell ein E-Book oder einen kurzen Report. Wenn du lieber redest, dann erstelle eine Audio-Datei oder eben ein Informationsvideo.

Einen Report zu schreiben ist eigentlich sehr einfach. Es gibt 4 Bestandteile eines guten Reports.

  • Der Titel / die Überschrift
  • Die Einführung
  • Die Anleitung
  • Der Abschluss

 

Der Titel / die Überschrift

Der Titel ist die beste Werbung für dein neues Produkt. Egal ob es sich um ein Video, Audio, E-Book oder um einen Artikel wie diesen hier handelt, der Titel gibt deinem Interessenten den ersten Eindruck. Und dieser ist nun mal bekanntlich einer der Wichtigsten.

Hier entscheidet sich, ob der Interessent überhaupt im Entferntesten daran denkt, sich überhaupt mit deinem Produkt zu befassen.

Ich könnte über das Thema „Überschriften“ zig Seiten schreiben. Aber ich mache es mir einfach.

Es gibt zwei Internet Marketer im deutschen Raum, welche ich sehr schätze. Das wäre zum einem Sebastian Czypionka von www.bonek.de und Vladislav Melnik von www.affenblog.de

Wie es der Zufall so will, hat Vladislav auf dem Blog von Sebastian einen Gastbeitrag geschrieben, welcher genau dieses Thema behandelt. Sachen gibt’s…

Du findest den Beitrag unter:

http://www.bonek.de/anleitung-blogartikel-schreiben/

Zwar dreht es sich in diesem Artikel darum, Überschriften für Blogartikel zu generieren, aber es wird dir helfen, einen Titel für dein Produkt zu erstellen.

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, gute Überschriften zu finden. Wenn du das nächste Mal im Zeitschriftenhandel bist, dann schau dir einfach mal die Überschriften der Magazine deiner Nische an. Hier kannst du viel lernen und dich inspirieren lassen.

 

Die Einführung

Hier gehst du auf genauer auf das Problem deiner Zielgruppe ein. Das kann man schön mit einem Beispiel machen. Versuche es einfach zu schildern. Gebe deinem Beispiel ein Gesicht! Das macht es nachvollziehbar.

Dieses Gesicht bzw. diese Person kannst du selber, ein Bekannter oder eine Kunstfigur sein. Greifen wir mal ein Beispiel aus der „Gewicht verlieren“ Nische auf.

Schilder eine Situation, welcher jeder Interessent der Nische kennt. Erzähle, wie du verzweifelt alles Mögliche getan hast, um xy Kilo abzunehmen.

Folgende Sätze helfen hier:

Kennst du das, …?“ oder

Ich weiß, wie du dich fühlst, ich …?

Dies führst du so weit fort, bis du das Problem geschildert hast und nun an einem Punkt bist, die Lösung zu präsentieren.

 

Die Anleitung

Nun schreibst du, wie man Step-to-Step das Problem lösen kann. Jeder Schritt sollte ein eigenes Kapitel oder zumindest eine eigene Überschrift sein.

Wichtig ist dieses Step-to-Step System. Du kannst die Leser so am einfachsten mitnehmen. Zudem hilft es dir, deinem Produkt eine Struktur zu geben.

Beschreib die einzelnen Schritte auch als Schritte!

Schritt 1) blablabla

Schritt 2) blablabla

Schritt 3) blablabla

Für „Schritt“ kannst du auch andere Worte, wie „Tag“, „Kapitel“, „Step“ usw, verwenden.

Solltest du dich für einen Report/E-Book oder für ein Video entscheiden, scheue dich nicht, Bilder einzusetzen!

 

 

Der Abschluss

Am Ende erstellst du noch mal eine Schlussfolgerung. Was hast du erreicht, was kann dein Leser erreichen, wenn er sich an dein Produkt hält.

Quasi ein Fazit, indem du noch mal eine kurze Zusammenfassung zusammenstellst. Hier gibst du deinem Leser, Hörer oder Videoseher zu verstehen, dass es auf deinem Blog noch mehr Tipps gibt und er bei gefallen, diesen teilen soll.

Acht bis 10 Seiten reichen für einen Report, wenn du natürlich mehr schreiben magst, dann mach das. Aber stell sicher, dass dein Report keine Füllwörter beinhaltet, die deinem Leser das Gefühl geben, du möchtest den Report unnötig strecken, nur um eine große Seitenanzahl zu erreichen. Dann lieber kurz und simpel. Das ist übrigens einer der wichtigsten Faktoren im Marketing. KISS lautet die Abkürzung Keep it short (and) simple.

Wenn du magst, dann erstelle für die erste Seite ein farbiges “Buchcover” mit dem Namen deines Reports.

Wenn du lieber ein Video aufzeichnen willst, hast du zwei Möglichkeiten. Du filmst dich selber und erklärst so deinen Usern, wie man das Problem löst. Dies hat den riesen Vorteil, dass es der User einfacher hat, eine virtuelle Beziehung aufzubauen. Er sieht und er hört dich. Das schafft Vertrauen.

Oder du besorgst dir ein sogenanntes Screen-Capture-Programm. Mit so einem Programm kann man den Bildschirm aufnehmen und später bearbeiten. Hier gibt es das sehr gute Camtasia von „TechSmith“ (kostet aber eine kleine Stange Geld) und das kostenlose CamStudio. Gebe einfach mal CAMSTUDIO in Google ein. Du wirst dann mehrere Treffer landen, dort kannst du dir diese kostenlose Software runter laden. Eine weitere feine Software um Video zu erstellen, in dem man den Bildschirm aufnimmt ist „Jing“.

Genau wie „Camtasia“ stammt es vom Entwickler „TechSmith“, hat aber einen gewaltigen Unterschied: es kostet nichts!

Die Internetadresse zum „Jing“ findest du am Ende des Artikels.

Amazon ImageNun erstellst du eine PowerPoint-Präsentation und lässt sie auf deinem Bildschirm ablaufen. Dabei nimmst du die Präsentation mit der Screen-Capture-Software auf und erklärst die Lösung des Problems per Mikrofon.

Wie du dich auch immer entscheidest, beachte auf jeden Fall die Zusammensetzung deines Reports:

Einführung, Anleitung, Abschluss

Amazon ImageBei der Audiodatei nimmst du einfach den geschriebenen Report auf und generierst eine mp3-Datei. Eine sehr interessante Herangehensweise bei Audio-Dateien ist auch das Interview! Führe mit einem Gesprächspartner ein Interview, wie er das Problem gelöst hat. Auch hier wieder Einführung, Anleitung und Abschluss. Diese Art der Audio-Datei hat den Vorteil, dass du als Experte auftreten kannst und auch so angesehen wirst.

Das Wichtigste ist aber bei allen Arten des Produktes, du musst absolut sicher sein, dass es auch funktioniert! Teste dein Produkt aus. Wenn du zum Beispiel in einer technischen Nische arbeitest und einen Report schreibst, muss natürlich auch alles technisch klappen. Wenn du ein Produkt zum Thema Hundetraining erstellst, dann sollte das besprochene Hundetraining auch tatsächlich Ergebnisse liefern.

Am Ende noch ein paar Worte zur finanziellen Seite, welche bei der Erstellung eines eigenen Produktes zum Tragen kommen. Es ist absolut möglich, ein Produkt zu erstellen, ohne einen einzigen Cent auszugeben. Es gibt sehr viele Programme im Netz, welche dich bei der Entwicklung deines Produktes unterstützen, aber nichts kosten.

Das Einzige was du zusätzlich brauchst ist Wille und ein wenig Fleiß.

Hier findest du eine Auflistung aller kostenlosen Ressourcen:

Textverarbeitung / Präsentation
Open Office

http://www.openoffice.org/de/

Bildschirmaufnahme
„Jing“ von TechSmith

http://www.techsmith.de/jing.html

Bildbearbeitung
Gimp

http://www.gimp.org/

Audio-Bearbeitung
Audacity

http://audacity.sourceforge.net/?lang=de

Videobearbeitung
MovieMaker

http://windows.microsoft.com/de-de/windows-live/movie-maker

Zu all diesen Programmen gibt es trillionen tutorials auf YouTube 😉

 

Wenn du Fragen hast, schreib es in die Kommentare oder schick mir eine Mail.

Grüße

 

Mercy

 

 



 

{ 0 Kommentare }

Schreibe einen Kommentar

*

  • RSS
  • Newsletter
  • Facebook
  • Google+
  • LinkedIn
  • Twitter
  • YouTube