Wie Du Geld im Internet verdienst – Der Affiliate Marketing Kurs! Kapitel 2

Affiliate Kurs Teil 2

Affiliate Marketing –
Geld verdienen ohne eigenes Produkt.

Was Affiliate Marketing ist, haben wir ja schon in einem vorherigen Artikel umrissen.Solltest Du diesen Beitrag verpasst haben,keinProblem, hier der Link:

Der Affiliate Marketing Kurs Teil 1

Es gibt wie im ersten Kapitel beschrieben, 2 Möglichkeiten mit Affiliate Markting Geld zu verdienen. Als Merchant mit einem eigenen Produkt und als Affiliate ohne eigenem Produkt. Heute geht es um Affililate Marketing ohne eigenes Produkt.

Betrachten wir nun folgendes Szenarium: Du besitzt eine Webseite, eine große Kontaktliste oder eine andere Art Werbepräsenz. Allerdings fehlt Dir das passende Produkt, um deine Zielgruppe zu bedienen. Du kannst dich nun irgendwo wochenlang einschließen und selber ein eBook, ein Video, eine Software oder irgendein anderes Produkt produzieren.

In dieser Zeit wirst du natürlich kein Geld verdienen, und ob du wirklich ein Produkt erstellen kannst, weißt du auch noch nicht. Stell dir vor, du schreibst ein eBook und die Leute finden es schlecht. Mal abgesehen vom gekränkten Ego, bedeutet dies, das du Zeit und Geld verschwendet hast. Zudem, wie viele Produkte willst Du selber erstellen?

1, 5, 25 oder gar Hunderte? Keine Frage, ein eigenes Produkt zu produzieren ist an und für sich eine gute Idee, aber bestimmt nicht der Weg, um relativ schnell Geld zu verdienen.

Nein, es geht nicht darum „schnell“ Geld zu verdienen, es geht aber darum, dass du siehst, dass Affaliate Marketing klappt. Eins der größten Probleme bei vielen Marketing Strategien ist doch, dass der Marketeer zu lange braucht, um Geld zu verdienen. Ich möchte nicht die Leute zählen, die kurz vor dem Durchbruch die Flinte ins Korn geworfen haben, da ja anscheinen nichts rum kommt. Sie hätten aber eventuell einen großen Erfolg erreicht, wären sie nur dran geblieben.

Es ist mir wichtig, dass klar wird, dass beide Arten absolut top sind und man am besten später beides macht. Also selber ein Produkt erstellen und die Produkte anderer zu verkaufen.

Mit beiden Variationen kann man Geld verdienen. Der Anfang im Affiliate Marketing mit der Variation „ohne eigenem Produkt“ hat allerdings folgende Vorteile:

  • Es gibt eine große Auswahl von Produkten auf dem Markt, die qualitativ sehr hochwertig sind. Da ist bestimmt auch was für Dein Themengebiet dabei.
  • Man spart natürlich eine Menge Zeit, welche für die Erstellung eines hochwertigen Produktes anfällt.
  • Man kommt schneller zu den ersten Erfolgen
  • Für mich einer der wichtigsten Punkte: Man sammelt Erfahrung!

Nachdem man nämlich andere Produkte verkauft, bekommt man relativ schnell ein Gefühl für das, was wirklich von der Zielgruppe angenommen wird. In diesem Kapitel geht es nun darum zu schauen, wo bekomme ich gute Produkte her, wer sind die Anbieter und wie ist die Umsetzung. Im Grunde gibt es 2 verschiedene Arten von Affiliate Marketing Programmen.

Einmal die „selbst organisierenden Unternehmen“ und dann die Affiliate -Netzwerke.



Gehen wir zuerst auf die „selbst organisierenden Unternehmen“ ein.

Nehmen wir mal den Bilderdienst Fotolia.de.Geld verdienen im Netz

Bei diesem Unternehmen handelt es sich um eine der größten und Vielfältigsten Plattformen für sogenannte Stockfotografie. Hier können Unternehmen sich lizenzfreie Bilder, Videos und Vektoren einkaufen.

Fotolia.de biete Interessenten zudem ein eigenes Partnerprogramm an.

K640_fotolia_Partner

.Der Ablauf sieht dann wie folgt aus:.:

 -> der User registriert sich direkt bei Fotolia.de und erhält eine individuelle Kennung.
 -> Werbung und Partnerlinks bekommt er auch direkt von Fotolia.de.
 -> Die Abrechnung wird auch von Fotolia.de übernommen und
 -> der User erhält seine Provision direkt von Fotolia.de.


.

Dann gibt es noch Netzwerke und Marktplätze, über denen die verschiedenen Unternehmen Ihre Produktpartnerprogramme anbieten.

Nehmen wir das zum Beispiel „blau.de“.Geld verdienen mit Affiliate Marketing

Blau.de ist ein Mobilfunk-Provider, welcher unter anderem durch Direkt- und Internetmarketing seine Produkte verkauf. Auch Blau.de bietet ein Affiliate Programm an, allerdings organisiert es dies über ein Netzwerkunternehmen.

Geld verdienen im Internet

Wenn man nun Partner von blau.de werden will,

–> muss man sich erst bei einem Netzwerkanbieter anmelden und
–> erhält dort dann alle Werbematerialien, die man für eine erfolgreiche Vermarktung benötigt.
–> Die spätere Abrechnung wird auch von Netzwerkanbieter angeboten und
–> auch deine Provision wird von diesem Unternehmen an dich ausgezahlt.

Ein großer Vorteil von Netzwerken besteht darin, dass der User mit seiner Anmeldung Zugriff auf viele unterschiedliche Partnerprogramme und Unternehmen hat.


Um den Einstieg besonders einfach zu machen, stelle ich dir nun einen Anbieter vor, welcher sein Partnerprogramm selber organisiert, ein Unternehmen, welches gerne auch als die Mutter aller Affiliate Unternehmen genannt wird:
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Amazon ist dir sicher ein Begriff. WAhrscheinlich hast du selber schon mal was bei Amazon.de bestellt. Das Unternehmen bietet das hauseigene „Amazon PartnerNet“ an.

Aber warum schlage ich Amazon vor?

Hier sind die Gründe, warum Amazon für eine Affiliate Marketing Strategie ohne eigenes Produkt hervorragen ist:

  • Amazon ist der weltgrößte Onlinehändler

  • Amazon genießt trotz der, ich nenne sie mal einseitigen, Berichterstattung einen guten Ruf. Man vertraut Amazon

  • Amazon bietet eine riesengroße Produktauswahl. Es gibt fast nichts, was man nicht bei Amazon einkaufen kann.

  • Amazon unterstützt seine Partner mit tollen Tools und Widgets.

  • Amazon ist absolut Kundenfreundlich, was wiederum gut für Dein Geschäft ist

  • Amazon bieten eine faire, wenn auch nicht allzu hohe Provision, an

Werfen wir doch mal einen Blick auf die Provisionen. Aufgeteilt in 2 Tabellen, fange ich mit der Tabelle „Feste Werbekostenerstattungssätze“ an. Vorab ein Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Bitte prüfe alle Angaben auf https://partnernet.amazon.de/ nach. Auch sind die Daten Stand Juni 2013 und der deutschen Seite entnommen.

Tabelle 1 – Feste Werbekostenerstattungssätze
für spezielle Produktkategorien

Geld verdienen mit Amazon

 

Nun die zweite Tabelle, welche aufzeigt, wie die volumenabhängigen Werbekostenerstattungssätze für allgemeine Produkte aussieht. “Allgemeine Produkte” sind alle Produkte außer solchen, für die wir einen festen Werbekostenerstattungssatz gemäß den Angaben in Tabelle 1 zahlen. Kindle Tablets und E-Reader-Geräte sind „Allgemeine Produkte“ in diesem Sinne und qualifizieren sich deshalb für die in Tabelle 2 aufgeführten Werbekostenerstattungssätze.

 Tabelle 2 – Volumenabhängige
Werbekostenerstattungssätze für allgemeine Produkte

Geld verdienen mit Affiliate marketing

Es gibt allerdings auch einige Punkte, die man beachten muss.

So ist zum Beispiel die Provision pro Produkt auf max. 10,– Euro gedeckelt. Es gibt zwar Werbekostenerstattung von bis zu 10%, aber mehr als 10,– € pro Artikel gibt es nicht. Man kann sagen, dass im Vergleich zu anderen Anbietern die Provision relativ gering ist. Das ist aber nicht so schlimm, wenn man bedenkt, was man mit dem PartnerNet von Amazon so alles machen kann. Mit der schier unendliche Auswahl (zumindest gefühlt) hat man für jede Zielgruppe etwas zur Verfügung. Zudem profitiert man von der großen Akzeptanz von Amazon in der Bevölkerung. Ein weiteres Highlight, welches den Meisten gar nicht klar ist: Amazon steht auch als Verkaufsmarktlatz für andere Händler zur Verfügung.

So gibt es viele namhafte Unternehmen, die ihre Produkte parallel zum konservativen Handel auch die Amazon Märkte nutzen. Und auch auf diese Artikel wird Provision gezahlt.

Aber werden wir praktisch.
Wie melde ich mich zum Affiliate-ParnterNet von Amazon an?

Gehe dafür auf: https://partnernet.amazon.de/
Auf dieser Seite wird noch mal zusammengefasst, wie es bei Amazon läuft. Klicke nun auf den Schalter „Jetzt kostenlos teilnehmen“

 

amapartnernet1

Du kommst nun auf folgende Seite:

Pfeil Rot Runter

Geld verdienen mit Amazon 2

Hier gibst du deine Mailadresse ein, mit welcher du dich bei Amazon anmelden willst. Amazon wird dann in der Zukunft über diese Mailadresse mit dir kommunizieren!

 Dann klick bitte auf „Ich bin ein neuer Kunde“ und dann auf „Weiter“.

Pfeil Rot Runter

Geld verdienen mit Amazon 3

Jetzt folgst du einfach den Anweisungen:

1. Hier trägst Du deinen Vor- und Zunamen ein.

2. Hier wiederholst du noch mal deine Mailadresse, damit sicher ist, dass diese stimmt.

3. Suche dir hier nun ein Passwort aus und wiederhole es zur Sicherheit noch einmal.

 

Beende dann den Dialog mit Klick auf „Konto anlegen“.

Pfeil Rot Runter

Auf der folgenden Seite arbeitest du auch einfach nur die Abfragen ab:

AmazonBild

 

Also Namen, Adresse und Telefonnummer angeben. Dann noch den Hauptkontakt bzw. Den Zahlungsempfänger angeben und das war es auch schon. Wie du erkennst, ist der Steuerkram hier nur für Bürger von Luxemburg wichtig.

Klick nun auf „Weiter: Webseiten-Profil“, um zur nächsten Seite zu gelangen.

Es folgt nun eine lange Seite, mit der Amazon dich Fakten Deiner Webseite abfragt.

Hier der erste Teil

 

Geld verdienen mit Amazon 5

 

  1. Hier schreibst du den Namen deiner Hauptwebseite rein, mit der du Amazon-Produkte bewerben willst. Aus diesem Namen erstellt Amazon dann deinen Zugangsnamen, welcher später auch für die Partnerlinks verwendet wird. Das bedeutet nicht, dass du nun für alle anderen deiner Seiten dich neu anmelden musst! Dafür ist der nächste Punkt gedacht.

  1. Hier gibst du die Quellen ein, über die du Amazon-Produkte bewerben willst. Das sind andere Webseiten, Blog oder Twitter-Feed.

    Wenn du mehrere Seiten hast, dann gebe bitte deine TOP 5 hier an.

  1. Dürfte klar sein, beschreibe einfach ein wenig das Thema deiner Webseite.

  2. Hier wählst du nun die Kategorien aus. Diese setzen sich aus Haupt- und
    Nebenkategorie zusammen. Bitte beachte, es geht hier um deine Webseite!

  3. Hier trägst du die Produkt-Kategorien ein, welche du bewerben wirst.


 

Kommen wir zum 2 Teil dieses Formulars

Geld verdienen mit Amazon 6

 

  1. Um was für eine Art von Webseite handelt es sich? Ist es ein Blog, eine „Gutschein-Seite“, ein Portal oder Webverzeichnis?

  1. Hier möchte Amazon wissen, wie du deine Kunden auf deine Seite bekommst!

  1. Das sind dann nun auch die letzten Fragen zu deiner Webseite, du hast es gleich geschafft 🙂

  1. Hier in den Kasten reinklicken, aber zuvor auf jeden Fall die Teilnahmebedingungen lesen, ganz wichtig.

  1. Zu guter Letzt gibst du bitte den Captcha-Code ins Feld ein. Du zeigst Amazon damit, dass du ein Mensch und kein Computerprogramm bist.

Sende die Anmeldung nun mit Klick auf den Button „Anmeldung absenden“ ab.

Das war es. Nun bist Du Mitglied bei Amazon und kannst alle Produkte bewerben und Geld verdienen. Wie das genau funktioniert, erkläre ich dir schon in wenigen Tagen hier an dieser Stelle!

Ich freue mich darauf!

Mercy

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Wenn dir dieses Tutorial gefallen hat, dann erzähle deinen Freunden und Bekannten davon. Teile es mit ihnen!

 .

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Das Verkaufsgespräch Wie du eine tolle Präsentation gestaltest

Präsentation

Hallo liebe Leser (und Hörer) von Clevere-jobs.de

Und schon sind wir beim Thema – Präsentation

Bevor ich aber loslege, noch einen kurzen Kommentar auf Euer Feedback.

Ich freue mich sehr, dass sich immer mehr Menschen für meine Seite und für meine Artikel begeistern. Natürlich bin ich immer offen für sachliche Kritik, denn nur so lerne ich auch weiter dazu. Wie einige angemerkt haben, könne man ein Verkaufsgespräch nicht einfach so aufgliedern, wie ich es bei der Themenvorstellung zu meinem Kurs getan habe. Das stimmt absolut und ich bin da ganz bei Euch. Viele Bereiche, wie auch in dem heutigen Artikel, verschwimmen und vermischen sich. Natürlich sind Aspekte der Themen „Präsentation“, „Verkaufsverhandlung“ und „Angebot“ gleich bzw. ähnlich.



 

Ich bitte Euch, diese Gliederung nicht allzu streng zu sehen, es handelt sich hierbei lediglich um einen roten Faden und nicht um ein genaues Inhaltsverzeichnis. Auch möchte ich Euch an dieser Stelle wieder einladen, in die Kommentarfelder dieses Blogs zu schreiben. Dann haben auch andere Leser die Möglichkeit mit Ihren Gedanken am Thema anzuknüpfen.

Nun aber los mit unserem heutigen Thema:

Durch die Bedarfsermittlung konnten wir durch Fragen an die Informationen kommen, um zu wissen, ob wir unserem Kunden was Gutes tun können. Auch haben wir dadurch etwas ganz wichtiges und für unser Geschäft Unerlässliches herausgefunden. Schaust Du Dir schon mal Krimis an? Wenn der Täter überführt wird, wonach wird dann meistens gefragt? Neben dem wie, wann, wo ist glaube ich die Frage nach dem: „Warum“ mit am gravierendsten, oder?  Es geht um das Motiv.

Und genauso ist es beim Verkauf, es geht um ein eventuelles Kaufmotiv des Kunden.

Kein Motiv – kein Verkauf.

Und genau mit diesem Motiv verkaufen wir. Warum sollen wir den Kunden mit tausend anderen Argumenten erschlagen, wenn ihn nur eines interessiert. Das nennt man auch, den Verkauf kaputt reden. Ich denke mal, dass min. ein Viertel aller nicht getätigten Verkäufe an der Geschwätzigkeit des Verkäufers liegen. Über die Bedarfsermittlung haben wir ja gesehen, wo der Bedarf beim Kunden liegt. Und so gestalten wir unsere Präsentation.

Aber was präsentieren wir?

Das Produkt? Die Idee? Die Strategie? Nein, wir präsentieren den

Persönlichen Nutzen für den Kunden.

Und diese Nutzen, welche das Kaufmotiv darstellt, sind nicht nur sehr vielfältig, sondern auch priorisiert.

Beispiele für Kaufmotive / persönlichen Nutzen:

  • Geldersparnis
  • Geldgewinn
  • Zeit
  • Komfort
  • Ansehen
  • Neugierde
  • Abwechslung
  • Angst
  • Finanzielle und physische  Sicherheit, usw.

 

Im Grunde kann man diese Motive auf 2 Motive runterbrechen. Du erinnerst ich an den kleinen Kurs „Der Kunde – das unbekannte Geschöpf“? Es geht immer darum, entweder was zu erhalten (positiv) oder etwas zu verhindern (negativ). Gewinn – Verlust.

Das Geheimnis einer guten Argumentation, welche auf die Kundenmotive aufbaut, ist selbstverständlich eine gute Vorbereitung! Das meine ich auch im Ganzen. Mache Dir doch mal bewusst, welche Produktmerkmale welchen Nutzen befriedigen. So weißt Du recht schnell, wie und womit Du beim individuellen Kunden argumentierst. Und Kunden können so was von unterschiedlich sein 🙂

OK, ich zeige Dir nun, wie Du falsch machen kannst:

„Herr Kunde, nach dem ich alle Fakten zusammengetragen habe, präsentiere ich Ihnen nun das Ergebnis: Sie sparen im Jahr € 35,78! Toll, oder?

Du wirst nun Deinen Kunden anschauen und Dich wundern, weshalb er einen Gesichtsausdruck zwischen Gleichgültigkeit bis Müdigkeit zur Schau stellt. Das ist zwar inhaltlich alles richtig, aber präsentiert hast du es dann wie eine geplatzte Currywurst. Unappetitlich.

Ein paar Punkte für die Präsentation im Verkaufsgespräch:

  • Wiederhole noch mal kurz die vom Kunden (nicht Deine!) erkannten bzw. gewünschten Vorteile.
  • Spreche bildhaft, sodass die kreative Seite des Gehirns angesprochen wird.
  • Setze auf die richtige Priorität der Nutzen.
  • Achte darauf, eine  positive Sprache zu verwenden ohne Killerwörter und –phrasen.
  • Halte keine Monologe und zieh die Präsentation nicht künstlich in die Länge.

 

Wiederholung der vom Kunden gewollten Vorteile

Es kann vorkommen, dass Du einige Dinge wichtiger findest wie Dein Kunde. Stell Dir zum Beispiel vor, du wärst Optiker und würdest Brillen verkaufen. Natürlich ist für Dich das Wichtigste, dass Dein Kunde mit Deiner Brille bestmöglichst sehen kann. Für Deinen Kunden ist es auch wichtig (eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit, die Dein Kunde von Dir erwartet, ohne dass Du es raus stellen musst), noch wichtiger ist es Deinem Kunden aber, dass er mit der Brille gut aussieht.

Wenn Du nun mit Deinem Kunden nach den Sehtest und Analysen eine Brille ausgesucht hast, worüber redest Du dann mit Deinem Kunden?

Dass er jetzt superscharf sieht und die beste Sicht auf die Welt nun hat?

Nein, Du redest mit dem Kunden darüber, wie gut ihm die Brille steht! Denn das ist jetzt das, was den Kunden interessiert. Verstehe mich nicht falsch, natürlich soll der Schliff der Brille 1A sein, aber das Hauptmotiv für den Kunden ist das Aussehen.

Fazit:

Auch wenn Du bei Deinen Produkten andere Aspekte wichtig findest, es spielt absolut keine Rolle, wenn Dein Kunde andere Dinge favorisiert. Es ist wie der Spruch beim Angeln:

Der Köder muss dem Fisch und nicht dem Angler schmecken!

 

Bildhafte Sprache

Hier nehmen wir das „schnelle Internet“ zum Beispiel:

Du kannst sagen: „ Lieber Kunde, mit unserem Internet sind sie xy Mbit schneller als jetzt“

Ganz ehrlich, was soll sich der Kunde darunter vorstellen? Das ist zu abstrakt, sag es in Bildern.

„Lieber Kunde, mit Ihrem neuen Internet werden Sie den Ladebalken beim Downloaden mit einer Rakete verwechseln!“   oder

„Lieber Kunde, das geht mit Ihrem neuen Internet so schnell, da ist keine Zeit mehr,  Solitär zwischen durch zuspielen“

Das sind klare Bilder, die der Kunde nun im Kopf sieht. Als aufmerksamer Leser hast Du wahrscheinlich auch sofort gemerkt, dass ich vom neuen Internet des Kunden gesprochen habe, richtig? Ich hab eso gesprochen, als wenn er schon gekauft hat.

Richtige Priorität-Argumentation

Im Laufe des Verkaufsgespräches und während der Bedarfsermittlung wirst Du feststellen, welche Vorteile bzw. Lösungen dem Kunden am wichtigsten sind. Dieses Wissen lassen wir in unser Gespräch wie folgt einfließen:

Den 2-wichtigsten Nutzen aus Sicht des Kunden nennen wir als Erstes und als Letztes den Wichtigsten.

Fakt ist, dass das Erste und das zuletzt gesagte am meisten beim Kunden haften bleiben.

Und genau hier platzieren wir die „Hot-Buttons“

Beispiel Ökostrom:
Du hast gemerkt, dass es Deinem Kunden weniger ums Geld geht, sondern mehr um den Umweltschutz. Auch findet er es gut, dass er keine Vertragslaufzeit hat und immer kündigen kann.

Prioritätsargumentation:  keine Laufzeit -> Geld -> Umweltschutz

Beispiel Autokauf:
Dein Kunde erzählt dir, dass er oft lange Strecken fahren muss und daher ein sparsames Auto haben sollte. Er erzählt Dir auch, dass er deswegen oft Rückenschmerzen hat, weil sein jetziges Auto sehr unbequem ist. Zu Anfang sagte er Dir auch noch, dass das neue Fahrzeug nicht teurer als XY € sein darf.

Ich persönlich würde meine Prioritätsargumentation wie folgt aufbauen:

Sparsamer Verbrauch -> irgendwas Unbedeutendes -> unter Preisgrenze geblieben -> Komfort und Bequemlichkeit

Im Grunde kann man es auch so sagen:

Das 2t stärkste Argument zuerst und dann aufbauend in Reihenfolge der Priorität und am Schluss mit dem Stärksten enden.

Gesprächskiller

Schnell erklärt:

Keiner möchte in einem Verkaufsgespräch hören, dass er Geld für einen Kauf ausgeben soll. Anzahlungen sind auch blöd und unterschrieben wird auch nichts.

Aber wie sieht es denn mit einer Investition in den neuen Besitz nach einer Demonstration aus?

Wie hoch soll denn die Anfangsinvestition sein, welche durch den Kunden autorisiert wird?

Du merkst, worauf ich hinaus will? Sag es mit Stil.

Kaufen kann Dein Kunde sich ne Schachtel Zigaretten oder eine Zeitung am Kiosk, aber in Dein Produkt investiert er, damit er es besitzen kann.

Mach Dir doch einfach mal eine Liste, mit negativen Wörtern, die man ersetzen kann.

Geschäft -> wird zu -> Chance
Kaufen -> wird zu -> besitzen
Unterschrift -> wird zu -> Signatur
usw.

Präsentation so lang wie nötig, aber so kurz wie möglich halten.

Bitte keine ellenlange Monologe über alles Mögliche halten. Wenn Du Nahrungsergänzungsmittel vertreibst, weiß ich nicht, ob der Kunde unbedingt wissen will, wie die molekulare Struktur der Vitamine aussieht und warum gerade die  Supiedupie-Frucht nur Samstag nachmittags von den Erntern gepflückt wird, um es mal etwas überspitzt aus zudrücken.

Die wenigsten Autofahrer wollen von Dir den Verbrennungsmotor erklärt bekommen. Wie bereits erwähnt, es wurden schon viele Verkaufsgespräche tot gelabert. Halte Deine Präsentation konzentriert und kurz.

So, ich weiß, in einem Artikel ist viel zu wenig Platz, um wirklich auf alles einzugehen und es gibt sicherlich noch tausend Sachen, die man dazuschreiben könnte. Trotzdem mache ich für heute hier mal Schluss. Ich denke, dass Wichtigste ist gesagt und die anderen Aspekte werde ich in diesem Blog bestimmt noch ansprechen. Ich hoffe wirklich Du konntest aus diesem Artikel was für dich mitnehmen.

Eine gute Woche bis zum nächsten Artikel

 

Mercy

 



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