(c) pixelio.de – Rainer Sturm

Ich feue mich riesig, Euch heute einen Gastbeitrag präsentieren zu dürfen. Wie der Titel schon verrät, es handelt sich um ein Tagebuch. Und zwar um ein Besonderes.
Deinem Erfolgstagebuch.

Bei dem Gastautor handelt es sich um meine Frau – Martina Floßdorf

Ein Tagebuch? So was soll mich unterstützen?

Ja, absolut – Dein Erfolgstagebuch!

Ihr kennt das Tagebuch sicher in der Hauptsache aus Eurer Kinder- und Jugendzeit. Ein kleines ganz privates Buch, in dem alle Dinge niedergeschrieben wurden, die Euch bewegten, die Euch traurig oder auch glücklich machten. Ganz ähnlich funktioniert das Erfolgstagebuch, allerdings wird hier der Schwerpunkt auf alle positiven Erfahrungen und Gedanken gelegt, kleine und große Erfolge.

 

(c) Martina Floßdorf – blog.tinas-welt.de

 

So, oder ähnlich könnten Einträge in Deinem Erfolgstagebuch aussehen.

 



 

Es geht in erster Linie um die alltäglichen und Projekt oder Ziel orientierten kleinen und großen Erfolge, alles dass, was Dich glücklich oder dankbar macht, alles dass, worüber Du lächeln kannst, alles dass, was Du erreicht hast.

Ob es nun

  • ein gutes Telefonat mit einem Kunden,

  • ein nettes Gespräch mit einem Kollegen,

  • ein guter neuer Kontakt,

  • eine erfolgreiche Präsentation,

  • eine abgeschlossene Weiterbildung,

  • ein erreichtes Zwischenziel in einem Projekt

  • oder ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Wunschkarriere

ist, genau diese Dinge und natürlich alles, was Dich motiviert und positiv ist, gehören in dieses spezielle Tagebuch.

Auch andere Dinge, vielleicht privaterer Natur finden hier ihren Platz

  • ein Lächeln, durch das Anbieten eines Platzes in der Bahn,

  • die ersten Knospen nach einem langen Winter,

  • ein endlich zu ende gelesenes Buch oder

  • ein motivierendes Zitat.

 

Wozu das Ganze?

Über Negatives spricht man häufiger, als über Positives, es wird mehr diskutiert und es wird besser in Erinnerung behalten. Alleine, wenn man sich die Nachrichten anschaut, ist der überwiegende Teil negativ oder etwas, worüber man sich ärgert (z. B. Politisches). Auch die Gedanken über sich selbst, sind bei einigen mehr, bei anderen weniger negativ angehaucht. Manche gehen mit sich viel zu kritisch ins Gericht. Gedanken, wie “das kann ich nicht”, “das schaffe ich nicht” und noch mehr in dieser Art, überdecken häufig die kleinen Erfolge, die jeder von uns täglich hat.

Das Erfolgstagebuch soll uns aus dieser Spirale herausholen und uns eine positive Sicht auf uns und unsere Ziele ermöglichen. Uns an die guten Dinge erinnern, uns unsere Erfolge und positiven Erlebnisse bewusster machen. Schon durch das Aufschreiben holen wir uns die guten Seiten unseres Tages wieder zum Vorschein.

Auf diese Weise haben wir die Möglichkeit, uns noch einmal zu gegenwärtigen, was wir schon alles erreicht haben. Wie weit wir schon gekommen sind und natürlich auch, was noch zu tun ist. Vielleicht erkennen wir auch den ein oder anderen Zusammenhang, wann uns etwas besonders gut gelungen ist. Und, wenn wir einige Seiten zurückblättern, erfüllt es uns mit berechtigtem Stolz und Zufriedenheit unsere Erfolge zu sehen. Gerade an einem “schlechten” Tagen lohnt sich ein Blick auf bisher Erlebtes und Geleistetes besonders.

 

Geringer Zeitaufwand

In dem Bild am Anfang des Artikels siehst Du gut, man kann die Einträge kurz halten, sodass kein großer Zeitaufwand zu erwarten ist. Natürlich kannst Du auch gerne mehr zu Deinen Erfolgen schreiben, solltest Dich aber hier nicht unter Druck setzten, alles sehr ausführlich zu beschreiben. Versuche eher weniger zu schreiben, aber mit dem Gedanken, ob Du in einem Jahr noch weißt, was Du gemeint hattest.

Reserviere Dir täglich ein wenig Zeit um Deine Gedanken aufzuschreiben, bette das Erfolgstagebuch in Deinen täglichen Ablauf ein. Diese Regelmäßigkeit ist wichtig, um uns die kleinen oder auch großen Erfolge und Teilschritte bewusster wahrnehmen zu lassen. Gerade zu Beginn dürften die meisten Schwierigkeiten haben diese zu benennen. Fallen Dir direkt ein paar positive Erlebnisse von gestern ein? – Wahrscheinlich fällt es Dir nicht so leicht auf Anhieb Punkte zu finden, das will geübt werden, und wenn es geht, täglich. Dadurch werden wir von Tag zu Tag aufmerksamer und beginnen auch die vielen kleinen Erfolge zu sehen und bewusst wahrzunehmen.

 

(c) pixelio.de – Jorma Bork

 

Wann und wie anfangen?

Jetzt! – Nimm Dir das nächste Schreibheft, kaufe ein schönes Notizbuch, richte Dir eine Datei ein, egal, Hauptsache Du beginnst jetzt und wartest nicht lange. Bist Du jemand, der gerne am Computer schreibt, oder magst Du lieber das Handschriftliche? Je nachdem, welche Methode Du für Dich vorziehst, kannst Du tagsüber Deine Erlebnisse direkt eintragen oder wartest, bis Du abends eine ruhige Minute hast. Wichtig ist, dass Du Dich nicht zwingst, alles sehr ordentlich in eine Datei zu schreiben, wenn dass eigentlich gar nicht Deine “Art” ist. Du musst es mögen, einige Zeilen zu schreiben, sonst hörst Du ganz schnell wieder auf.

Wie beginnst Du am besten? Wenn Dir schon etwas eingefallen ist, mit gestern. Oder mit heute Morgen. Notiere Dir das Datum und schreibe drauf los. – Es fällt Dir partout nichts ein? Dann stell Dir selbst ein paar Fragen, das hilft meistens erstaunlich gut:

  • Wie bin ich heute in den Tag gestartet? Bin ich gut aus dem Haus gekommen?

  • Wer war der erste Kollege oder Kunde, den ich heute getroffen, mit dem ich heute als erstes telefoniert habe? Wie endete das Gespräch?

  • Wen habe ich sonst noch getroffen und wie liefen die Begegnungen ab?

  • Hast Du heute Dinge getan, die Dich Deinen Zielen ein Stückchen näher bringen?

 

Solche und ähnliche Fragen, natürlich auf Deine Situation abgestimmt, kannst Du Dir immer wieder stellen, wenn Dir einmal gar nichts einfallen will. Gehe Deinen Tag einfach Schritt für Schritt durch. Es ist bestimmt ein positives Erlebnis dabei. Und vergesse nicht die kleinen Erfolge, denn auch diese, sind wichtig. Und selbst wenn ein Datum einmal ohne Eintrag bleibt, nicht verzagen und am nächsten Tag weiter machen.

Zusatz:

Je nach Bestreben kann so ein Erfolgstagebuch auch ganz gezielt für ein bestimmtes Projekt oder ein bestimmtes Ziel geführt werden. Dann schreibst Du Dir am besten dieses Ziel oder Projekt mit seinen Teilschritten kurz umrissen am Anfang Deiner Notizen auf. So kannst Du immer noch einmal darauf schauen und überprüfen, ob sich Deine Erfolge noch mit der Zielrichtung, decken.

 

Probiere es aus!

Mit wenig Aufwand kannst Du Deine Erfolge sichtbar machen, Deine Fortschritte verfolgen und Dir selbst mit Deinem Erfolgstagebuch einen großen Motivationsspeicher anlegen.

Solltest Du Fragen haben, oder einfach nur schreiben wollen, wie es Dir mit Deinem Erfolgstagebuch geht, kannst Du dich gerne an mich wenden oder hier in die Kommentare schreiben.

Hier findest du ein paar sehr schöne Exemplare:

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{ 1 Kommentar }

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  • Michael Peuß 27.05.2013, 21:37

    Hallo Martina und Oliver,
    ich habe ebenfalls schon sehr positive Erfahrungen mit einem Erfolgstagebuch gemacht. Vor allem, als ich nach ein paar Monaten ein vollgeschriebenes Buch in den Händen hielt, das voller positiver Dinge von mir oder für mich war, das gab mir schon ein sehr gutes Gefühl. Aber das Schreiben selbst natürlich auch. Ich hatte das immer Abends gemacht und viele positiven Gedanken waren den Tag über im Stress oft schon unter gegangen und vergessen worden. Aber durch mein allabendliches Aufschreiben wurden die positiven Gedanken dann immer noch mal “aufgewärmt”. Schöne Sache, ich glaube, ich fange heute Abend einfach noch mal damit an. :)
    Viele Grüße
    Micha

    Antworten
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